Frauen und Technik

Frauen und Technik

„Ich komme um 18 Uhr. Sei bereit.“ Lediglich 32 Zeichen lang war die SMS, doch sofort stellten sich Michaels Nackenhaare auf. Es war selten, dass seine Frau sich derart knapp hielt und diese seltenen Momente waren fast immer mit Ärger verbunden, soviel war sicher. Natürlich wusste der Mittvierziger genau, was er getan hatte. Es war nicht mal eine Woche her, dass Sabine zu ihm gekommen war, weil ihr Laptop sich nicht mehr anschalten ließ.

Im Gegensatz zu ihr, hatte Michael sofort erkannt, dass der Stecker des Netzteils nicht eingesteckt war. „Ohne Strom geht der Computer nicht“, hatte er mit hochgezogenen Augenbrauen erklärt und sich köstlich amüsiert. „Ja ja, ich weiß“, war es von Sabine zurückgekommen. „Ich muss vergessen haben, ihn wieder einzustecken, nachdem ich mit Saugen fertig war.“ „Naja, Frauen und Technik.“ Mit diesen Worten hatte sich Michael für den Moment verabschiedet, doch auch in den folgenden Tagen war er nicht müde geworden, Sabine mit dem Vorfall aufzuziehen.

Seit über zwanzig Jahren waren die beiden verheiratet und auch wenn Michael nach außen der Mann im Hause war, so war zwischen den beiden ganz klar geklärt, wer die Hosen an hatte, wenn es hart auf hart kam. Das galt besonders für das eheliche Schlafzimmer, wobei Michael nicht verleugnen konnte, dass ihre dominanten Gelüste seinen devoten Vorlieben entgegen kamen. Eine verärgerte Ehefrau war somit für ihn gleichzeitig mit erotischer Vorfreude und ängstlicher Nervosität verbunden. Schnell hatte er seinen Rechner im Büro runtergefahren und war nach Hause geeilt.

Als Sabine um Punkt 18 Uhr die Wohnungstür aufschloss, kniete ihr Mann nackt im Flur. Die Knie einen Meter auseinander saß er mit aufgerichtetem Oberkörper auf seinen Fersen, den Blick gesenkt. Sein bestes Stück stand prall von seiner komplett enthaarten Körpermitte ab. Die große schwarze Einkaufstüte, die seine Frau dabei hatte, stellte sie auf dem Boden ab. „Guten Abend, Gebieterin“, begrüßte er seine Gattin demütig. „Guten Abend, Sklave“, gab sie zurück. „Bist Du bereit, die Strafe für dein Fehlverhalten zu empfangen?“ „Ja, dass bin ich, Gebieterin.“ Kaum hatte Michael ausgesprochen, beugte er sich nach vorn und küsste Sabines Stiefel als Zeichen der Demut.

„Dreh dich um und geh auf alle Viere“, verlangte Sabine und Michael kam der Aufforderung sofort nach. Als seine Frau sich hinter ihn kniete, gab er zu bedenken, dass die Wohnungstür noch immer offen stand. „Ich werde sie schon schließen, wenn mir danach ist“, antwortete Sabine und verpasste ihrem Sklaven sechs schnelle Schläge auf den Po. „Immerhin funktioniert die Tür ja ohne Strom.“ Michael schluckte aufgrund des harschen Tons und zuckte kurz darauf zusammen, als Sabine einen Klecks Gleitmittel auf seinem Poloch verteilte. Der Mittvierziger kannte das Prozedere und versuchte seinen Hintereingang zu entspannen, während seine Frau den Muskelring erst mit ihren Fingern dehnte um anschließend einen Buttplug durch die enge Öffnung zu drücken.

„Los, ins Bett“, forderte Sabine als nächstes, nachdem sie aufgestanden war und die Tür geschlossen hatte. Michael beeilte sich, ins Schlafzimmer zu kommen und sich auf das gemeinsame Bett zu legen. Es dauerte wenige Minuten und dann kam Sabine nur mit Unterwäsche bekleidet ins Zimmer. Sie hatte ihre mysteriöse schwarze Tüte dabei, die sie neben dem Bett ablegte, ehe sie die Fesseln aus dem Nachtschrank holte und Michael mit gespreizten Armen und Beinen am Bettgestell festband. Noch immer stand seine Männlichkeit wie eine Eins, bereit für alles was kommen würde. Doch da wusste Michael noch nicht, was seine Frau mitgebracht hatte.

In aller Seelenruhe packte sie ihre Einkaufstüte aus. Zum Vorschein kamen jede Menge Kabel, zwei Ringe sowie eine kleine Box. Mit einem Grinsen betrachtete Sabine den nervösen Gesichtsausdruck ihres Mannes, während sie seine Hoden durch den ersten Ring führte und den zweiten direkt hinter der Eichel positionierte. „Möchtest Du etwas sagen, Sklave“, wollte sie wissen und schloss Kabel an die beiden Ringe sowie den Buttplug an. „Nein, Gebieterin“, antwortete Michael mit leiser Stimme. „Komisch“, wunderte sich Sabine und steckte die freien Enden der Kabel in die Box. „Du weißt bestimmt, dass so ein Gerät Strom braucht. Willst Du mich nicht darauf hinweisen, dass ich die Batterien einlegen muss?“

Michael schüttelte den Kopf, doch das hielt Sabine nicht davon ab, die erste Stufe zu aktivieren und unter Beweis zu stellen, dass sie die Batterien nicht vergessen hatte. Sofort durchzog ein Kribbeln Michaels Unterleib und er keuchte auf. „Gar nicht mal so schlecht, wenn Frauen und Technik zusammenkommen, oder?“, fragte sie und drückte einen weiteren Knopf, der die Intensität spürbar erhöhte. „Oh ja, Gebieterin“, gab Michael stöhnend von sich. „Es ist auch ratsam Frauen nicht jegliches Verständnis für Technik abzusprechen, sonst könnten sie einem das übel nehmen“, ließ Sabine ihren Mann wissen und nur einen Moment später schrie er kurz auf, als sie für den Bruchteil einer Sekunde die volle Leistung aktivierte. „JAA, GEBIETERIN!“

Sabine stellte wieder eine niedrige Stufe ein, die gleichzeitig alle Lustpunkte in Michaels Intimbereich stimulierte. Am Anfang genoss er das Gefühl, doch schnell wurde ihm bewusst, dass diese Reizungen ihn nur konstant vor einem Orgasmus halten würden. „Bitte, darf ich kommen, Gebieterin“, flehte er wenige Minuten später. „Lass mal überlegen“, antwortete Sabine und sah mit einem Lächeln auf ihn herab. „Gibst Du zu, dass ich sehr wohl Ahnung von Technik habe?“ „Ja, Gebieterin, ja!“, keuchte Michael. „Gut das wir das geklärt hätten“, freute sich seine Frau. „Nun musst Du dich nur noch angemessen entschuldigen.“

Michael versuchte noch die richtigen Worte zu finden, als Sabine bereits ihren Slip ausgezogen hatte und sich über sein Gesicht kniete. Er verstand sofort und seine Zunge machte sich ans Werk. Der Länge nach leckte er durch die feuchte Spalte und neckte den Kitzler. Seine Frau genoss die Liebkosungen ebenso wie den Ausblick auf den aufgerichteten Liebespfahl an dessen Spitze schon längst die Lusttropfen austraten. So dauerte es auch nur wenige Minuten und Sabine kam zum Orgasmus. Stöhnend ließ sie sich auf die Seite fallen und genoss die Wellen des Höhepunkts.

Als sie sich etwas erholt hatte, griff sie nach dem Steuerelement und steigerte langsam die Intensität, bis Michael mit einem gewaltigen Aufschrei ebenfalls zum Orgasmus kam. Sein Lustsaft spritzte in hohem Bogen durch die Luft. „Bitte, stell es aus“, flehte er, als der Höhepunkt vorüber war und die Stimulation des Reizstroms an den hochsensiblen Lustpunkten kaum auszuhalten war. „Bist Du sicher?“, fragte Sabine mit einem schadenfrohen Grinsen. „Ja, Gebieterin“, beeilte sich Michael zu sagen und war froh, als der Strom ausgeschaltet wurde. „Dann lass es dir eine Lehre sein, dass Frauen und Technik perfekt zusammen passen und im Zweifelsfall eine gefährliche Mischung sind.“